Mit zunehmendem Lebensalter steigen auch die Gebrechen; neurologische und psychische Erkrankungen sind neben internistischen Krankheiten die häufigsten Erkrankungen des alten Menschen. Neben der Demenz, die als "Schreckgespenst" wohl für die meisten Menschen gilt, sind auch Depressionen und Ängste typische psychische Störungen im Alter. Auf neurologischer Seite sind es vor allem Bewegungsstörungen, etwa nach Schlaganfall oder bei Morbus Parkinson, die behandelt werden müssen und es sind Gefühlsstörungen, etwa bei Polyneuropathie, die die Patienten quälen. 

  • Demenz

    Mithilfe von klinischen und technischen Untersuchungen und Testungen aus dem Repertoire der kognitiven Neurologie lässt sich in der Regel relativ genau feststellen, ob eine Demenz vorliegt und welche Form der Demenz anzunehmen ist. Hieraus ergeben sich dann die verschiedenen Möglichkeiten, das Fortschreiten zu verlangsamen und Ressourcen und Funktionen so gut wie möglich zu erhalten und zu trainieren.  
  • Depressionen und Ängste

    Wir führen Testungen und Untersuchungen durch, um festzustellen, ob eine Depression oder eine Angststörung vorliegt, bieten psychotherapeutische und medizinische Hilfe an und beraten Sie ausführlich. 
  • Polyneuropathie

    Kribbeln und Brennen in den Beinen, manchmal auch den Armen, und eine eingeschränkte Beweglichkeit – das muss nicht sein. Zumindest lassen sich einige der Symptome verbessern, wenn auch nicht heilen, so doch deutlich entlasten. Neben der Diagnostik ist die Beratung über Behandlungsmöglichkeiten ein wichtiger Aspekt in der Alterssprechstunde. 
  • M. Parkinson

    Reduzierte Beweglichkeit, verminderte Feinmotorik und oftmals Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken – das sind Kernprobleme, die bei M. Parkinson auftreten. Letztlich ist die Sturzneigung erhöht, die Einschränkungen im Alltag sind groß. Diagnostik, Aufklärung und Behandlung mittels klinischer und technischer Untersuchungen und Bildgebung wird von uns durchgeführt.  
  • Schlaganfall

    Während der akute Schlaganfall ein echter Notfall ist und sofort in einem geeigneten Krankenhaus versorgt werden sollte, sind die Langzeitfolgen eine typische Aufgabe für die neurologische ambulante Praxis. Neben medikamentöser Versorgung spielen hier physiktherapeutische, ergotherapeutische und logopädische Behandlungen die Hauptrolle – und in der Alterssprechstunde werden diese Anwendungen koordiniert und organisiert. 
Neben der Behandlung und Beratung in den Räumen des NPZ finden auch regelmäßig aufsuchende Visiten in verschiedenen Pflegeheimen in und um Hamburg statt. Hier wird den Patienten ein "Vor-Ort-Service" geboten, der Transporte in die Praxis erspart und den Angehörigen und dem Pflegepersonal die Chance gibt, bei der Beratung und Erläuterung anwesend zu sein.  
Spätestens wenn man nicht mehr selbst entscheiden kann, muss ein Mensch her, der als Vertreter fungiert – gegenüber dem Arzt, dem Heim, dem Vermieter oder einer Behörde. Wenn Sie selbst entscheiden wollen, wer das sein soll, dann sollten Sie eine Vorsorgevollmacht ausstellen. Informationen, wichtige Hinweise und nicht zuletzt eine Vorlage finden Sie hier.

 
Download als PDF : Vorsorgevollmacht
Für den Fall, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden können, könnten Sie eine Vorsorgevollmacht ausstellen. Sie könnten aber auch eine Betreuungsverfügung erstellen, die dann vom Betreuungsgericht genutzt werden kann. Lesen Sie hier, was dazu wichtig ist. 

 
Download als PDF : Betreuungsverfügung
Mit der Stärkung der Patientenrechte hat auch die Patientenverfügung an Gewicht gewonnen. Sie sollten nun sehr genau bestimmen, was Ärzte im Fall einer schweren Erkrankung machen sollen  und was nicht. Lesen Sie hier Tipps und Hinweise und laden Sie sich eine Vorlage zum Ausfüllen und Bearbeiten herunter. 

 
Download als PDF: Patientenverfügung

Demenzdiagnostik in unserer Alterssprechstunde

kostenfreie Basisleistungen (Kassenleistung)

Premium-Leistungen (Selbstzahler)

Ausführliches Arztgespräch

ja

ja

klinische Untersuchung

ja

ja

testpsycholog. Untersuchung

Basistestungen, Screening-Testverfahren

Umfangreiche Testung mit mehr als 5 evaluierten Testinstrumenten

Untersuchung der Hirnaktivität

ja, Basis-EEG-Untersuchung

EEG-Untersuchung mit "Brainmapping"

Laboruntersuchungen

Basis-Laborwerte

Basis- und spezielle Laborwerte

Patienten- und Angehörigenberatung

1 Beratungstermin für Patienten und Angehörige

Umfangreiche Beratung, mind. 30 Minuten

Material zu Schulung, Training und Psychoedukation

nein

ja, 50 Seiten Tipps für den Alltag mit Demenz, etc. 

Kosten

kostenfrei für GKV-Mitglieder

80,00 €

Polyneuropathie-Infusion

Speziell zur Behandlung von Schmerzen und Beschwerden bei Polyneuropathie haben wir eine Infusionstherapie entwickelt. Es werden 6 Infusionen jeweils im Abstand von einem Monat durchgeführt. Durch die in den Infusionen enthaltenen Vitamine, Medikamente und Katalysatoren kann sich die Beschwerdeausprägung deutlich verbessern. 

Die meisten Untersuchungen und Behandlungen in der Alterssprechstunde sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und für die Patienten selbstverständlich zuzahlungsfrei. Allerdings bieten wir einige Leistungen an, die nicht als Kassenleistung eingestuft sind. Dies sind 

  • spezielle Diagnostik (Demenzdignostik) die so umfangreich ist, dass dies nicht mit dem Pauschalbetrag abzudecken ist, der von der Krankenkasse gezahlt wird
  • besondere Therapie, etwa die Infusion von speziellen Wirkstoffen, Vitaminen und Katalysatoren bei Polyneuropathie

 

Kontakt

Wir führen eine Terminpraxis – das bedeutet, dass wir außer bei Notfällen Patienten nur mit Termin behandeln.

Sie können gern einen Termin vereinbaren

Öffnungszeiten

Wir haben für Sie geöffnet

  • Montag bis Freitag: 08.30 bis 13.00 Uhr
  • Montag, Dienstag, Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr 
  • und nach Vereinbarung
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