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Medikamentenpumpe_im_Glaskorpus

Darstellung mit freundlicher Genehmigung der Medtronic GmbH

Implantation und Nachsorge von Medikamentenpumpen

Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Pumpe, die fest in den Körper eingebaut wird und die ein Medikament in programmierbarer Dosis abgeben kann. Ein dünner Schlauch führt hierzu von der Pumpe zum Wirbelkanal. Das Medikament wird dort direkt in den sogenannten Intrathekalraum abgegeben. So bezeichnet man den Raum, der das Rückenmark und die hier entspringenden Nervenwurzeln umschließt und der mit Nervenwasser gefüllt ist.

Der Vorteil ist, dass dabei sehr viel geringere Mengen von Medikamenten nötig sind als z. B. in Tablettenform, da es sozusagen an Ort und Stelle wirken kann. Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn hohe Dosen von Schmerzmitteln nötig sind oder bei einer bestehenden Spastik. Die Pumpe selbst hat ein Reservoir, was in regelmäßigen Abständen neu mit dem entsprechenden Medikament aufgefüllt wird.

Infrage kommt das Verfahren, wenn keine ausreichende Therapie durch andere Darreichungsformen des Arzneimittels erreicht werden kann oder die Nebenwirkungen zu groß sind. Natürlich bietet das Verfahren nicht nur Vorteile, wie bei jedem Medizinprodukt – es wird schließlich ein Fremdkörper implantiert.

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