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Infiltration von peripheren Nerven

Nach Verletzungen oder Kompression von Nerven kann es zu Ausfallserscheinungen und Schmerzen kommen. Dies ist zum Beispiel häufig beim Nervus saphenus, einem Nerv im Oberschenkel der Fall. Dieser tritt im unteren Drittel des Oberschenkels an der Innenseite von der tiefen Muskulatur in das Unterhautgewebe ein. In diesem Bereich, wo er die Muskelhülle (Faszie) durchtritt, kann es zu Engpasssyndromen kommen. Der Nerv teilt sich dann in zwei Äste auf: Einer zweigt zum Knie ab (Ramus infrapatellaris), der andere, sein Hauptast, zieht sich entlang des Schienbeines zum Sprunggelenk. Der Ramus infrapatellaris innerviert die Haut im Bereich der Kniescheibe und darunter und kann z. B. bei Kniearthoskopien verletzt oder durch Narbengewebe bedrängt werden. Eine gezielte Infiltration mit örtlichem Betäubungsmittel dient sowohl der Diagnostik und kann auch Linderung verschaffen. Manchmal muss der Nerv in einer Operation freigelegt werden. Auch andere Nerven, z. B. im Bereich der Leiste, können auf diese Weise behandelt werden.

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